Viele verstehen unter dem Begriff "Hypnosetherapeut" einen Hypnotiseur mit einer entsprechenden Ausbildung. Das ist leider nicht immer der Fall! Der Begriff "Hypnosetherapeut" ist rechtlich nicht geschützt. Damit darf sich jeder, egal ob mit oder ohne Ausbildung, "Hypnosetherapeut" nennen. Leider wird das sehr oft ausgenutzt von Personen, die nach der Lektüre einiger Bücher der Meinung sind, Hypnose ohne Gefahr einsetzen zu können. Aus diesem Grund hat die
Hypnoseakademie den Begriff "Hypnosecoach" geprägt, der beim Patent- und Markenamt eingetragen ist und ausschließlich von entsprechend ausgebildeten Personen verwendet werden darf. Ein ausgebildeter Hypnosecoach der Hypnoseakademie hat viel Zeit in seine Ausbildung investiert und bewiesen, dass er/sie die Hypnose verantwortungsvoll und sicher anwenden kann.
Was bedeutet "Geprüfter Hypnotiseur (FGH)"?
Die
Freie Gesellschaft für Hypnose e.V. bietet eine Wissensüberprüfung in Theorie und Praxis. Die Prüfung wird vom Vorstand abgenommen und beinhaltet Fachwissen Theorie und Praxis, Hypnosetherapie, Lebensberatung, Showhypnose und rechtliche Grundlagen. Die Prüfung hat das Ziel, ein breites Allgemeinwissen in den Bereichen Technik, Anwendung, und insbesondere Gefahren und Krisenmanagement der Hypnose zu attestieren. Um ein möglichst breites Wissen zu demonstrieren, werden auch Prüfungsfragen zu den Bereichen Show und Lebensberatung bzw. Hypnotherapie gestellt. Auch Hypnotiseure/-innen, die nicht in diesen Bereichen tätig sind, sollten dort ein ausreichendes Grundlagenwissen demonstrieren können. Das Führen des Logos "Geprüfter Hypnotiseur (FGH)" ist ausschließlich Personen vorbehalten, die die Prüfung vor dem Prüfungsausschuss abgelegt und bestanden haben.
Ist Hypnose gefährlich?
Hypnose ist ein Instrument um Veränderungen in Ihrem Unterbewusstsein hervorzurufen. Diese können, je nachdem, positiver oder auch negativer Art sein. Es kommt stark auf die Ausbildung und das Wissen des Hypnotiseurs an, ob die Hypnose für Sie eine Hilfe oder möglicherweise ein Desaster darstellt. Alles, was wirkt, kann in zwei Richtungen wirken. Ein Hypnotiseur ohne entsprechende Ausbildung kann z.B. Schäden hervorrufen ohne es zu wollen. Es genügt die Unwissenheit, da unser Unterbewusstsein völlig anders reagiert wie das normale Wachbewusstsein. Das sollten Sie sich vor Augen halten. Hypnosecoaches der Hypnoseakademie haben eine Ausbildung erhalten, die es ihnen ermöglicht, die Hypnose für Sie positiv zu gestalten und mögliche Gefahren zu erkennen.
Kann man mit Hypnose Krankheiten heilen?
Hypnose ist ein sehr kraftvolles Instrument, das auch hervorragend zur Linderung und Heilung von Krankheiten eingesetzt werden kann. Es würde an dieser Stelle zu weit führen, alle Möglichkeiten aufzuzählen. Es sei jedoch gesagt, dass in Deutschland die erwerbsmäßige Durchführung der Heilkunde (Diagnose, Linderung und Heilung von Krankheiten), Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten ist. Wenn Sie Hilfe bei der Behandlung von Krankheiten suchen, sollten Sie demnach einen Arzt oder Heilpraktiker mit Hypnoseakademie-Ausbildung aufsuchen. In der Schweiz sind die Gesetze liberaler. Aus diesem Grund darf in der Schweiz ein Hypnosecoach ohne ärztliche Bestallung diese Hilfe ebenfalls anbieten. Da in vielen Fällen die Erkrankung gar nicht die Ursache ist, ist es möglich, mit einfachsten hypnotischen Techniken die Ursache auch völlig ohne medizinische Hypnose zu beheben. Ein ausgebildeter Hypnosecoach der Hypnoseakademie wird Sie gerne beraten und nötigenfalls zu einem Kollegen mit ärztlicher Bestallung verweisen.
Wie lange dauert eine Hypnose, bis sie wirkt?
Hypnose ist etwas sehr individuelles. So kann man nicht im Vorraus sagen, wie viele Sitzungen notwendig sind. Die Techniken, die von den hier gelisteten Hypnotiseuren angewendet werden, sind jedoch sehr effektiv und so ist zum Beispiel eine Raucherentwöhnung in vielen Fällen schon mit einer einzigen Sitzung möglich. Die Anzahl der Sitzungen wird selbstverständlich individuell vom Hypnotiseur in Anbetracht der Sachlage festgelegt und wird individuell vereinbart. In der Regel werden Sie beim ersten Besuch nach einem individuellen Vorgespräch schon die erste Hypnose genießen können.
Darf man eine Vertrauensperson mitnehmen, oder wird die Sitzung aufgezeichnet?
Ein Hypnosecoach (HA)
® oder ein geprüfter Hypnotiseur (FGH) wird in der Regel keine Einwände haben, wenn Sie eine Vertrauensperson mitbringen möchten, die der Hypnosesitzung beiwohnt. In vielen Fällen wird die Sitzung auch mitgeschnitten (Audio / Video), damit Sie höchstmögliche Sicherheit haben. Bitte klären Sie diese Fragen bereits im Vorfeld. Es gibt jedoch normalerweise keinen Grund für einen Hypnotiseur, eine Vertrauensperson oder eine Aufzeichnung abzulehnen.
Bin ich in Hypnose willenlos oder gar ausgeliefert?
Bitte verwechseln Sie Hypnose nicht mit Bewusstlosigkeit oder Willenlosigkeit. Sie werden in den meisten Fällen alles mitbekommen und Sie werden ein wunderschönes Gefühl erleben. Es wäre jedoch gelogen, wenn man behauptet, dass ein Mensch in Hypnose keine Dinge tut, die er im normalen Wachzustand nicht auch tun würde. Rein theoretisch ist es möglich, dass ein Hypnotiseur den Probanden mittels Illusionen dazu bewegt, Dinge zu tun, die er im normalen Zustand nicht tun würde. Das ist aber auch der Grund, dass Sie sich einen Hypnotiseur Ihres Vertrauens suchen sollten.